… in Dirty Barracks. The Space and Practice of the 1945 Protest

“NAZIS LIVE IN COMFORTABLE HOUSES; THEIR VICTIMS LIVE
IN DIRTY BARRACKS”. The space and practice of the 1945 protest.
a contribution to the book: Stamm, Kerstin; Stoffel, Patrick (Ed.):
»Europa. Eine Fallgeschichte!«, Berlin, 2016. p. 27–46.

Six months after liberation from Nazi rule, some one hundred “displaced persons”
protested in Linz, Upper Austria. The demonstration of those once persecuted
by the regime – in “Hitler’s hometown,” no less – hints at an epic that
spans to the present day. Demands voiced by the Jewish survivors invoking
their right to a decent life are echoed in the situation of 21st century refugees.
The no man’s land “between the legal system and life” befalling people who,
for whatever reason, are seen as non-integrable, offers no protection. Given
that they are forced to live in a near endless state of emergency, Europe must
ask itself whether it is enough to relegate refugees in refugee camps, boat- or
shipping container people to a space that affords them no rights and drives
them to the margins of the law. Europe calls itself a “space of freedom, security

Schatzl, Europa Weiterlesen

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Vom Leben in den Hitlerbauten, 2013

Ankauf BmUKK, 2013

Die Fotos »Vom Leben in den Hitlerbauten« sind während der gleichnamigen Feldforschung zum nationalsozialistischen Wohnbau in Linz entstanden, in der ich einzelnen Bauten der ehemaligen »Reichswerke-Hermann-Göring« nachgegangen bin und deren heutige BewohnerInnen zum Leben in dieser Architektur interviewt habe. Die abgebildeten Dachböden und Luftschutzkeller thematisieren jene Räume von innen, die im Architekturdiskurs des frühen 20. Jahrhunderts eine formale Schlüsselposition im Kampf um ein »Neues Bauen« eingenommen haben. Bereits ab 1938 wurden die Linzer Neubauten mit Luftschutzbunker ausgestattet, die Dachböden mussten wegen möglicher Brandgefahr leer sein. Die Fotos fokussieren, wie diese Gemeinschaftsräume heute genutzt werden.

Heidi Schatzl, Vom Leben in den Hitlerbauten, 2013

Heidi Schatzl, Vom Leben in den Hitlerbauten, 2013

Heidi Schatzl, Vom Leben in den Hitlerbauten, 2013

Heidi Schatzl, Vom Leben in den Hitlerbauten, 2013

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NS-Urbanismus

AUSSTELLUNG
“Hitlerbauten” in Linz. Wohnsiedlungen zwischen Alltag und Geschichte.
1938 bis zur Gegenwart
Nordico Linz, 2012/13
Kuratorinnen: Sylvia Necker, Elisabeth Kramer

Heidi Schatzl, NS-URBANISMUS (Detail), 2012

Herbert Rimpl entwarf für die Reichswerke-Hermann-Göring (RWHG) eine Stadt im Grünen, in 5.000 Architekturplänen aus einem Guß bildete er die Einheit des Volkskörpers baulich ab. Dennoch erhielten die Baukörper im Linzer Süden eine klar erkennbare Ordnung: Villen für Direktoren, Häuser für höhere Angestellte, Beamte und Weiterlesen

Versorger Moderne: Rotes Wien, Neues Frankfurt, Hitlerbauten Linz

Kommentarraum von Jochen Becker, in der Ausstellung
Sabine Bitter / Helmut Weber: Right, to the City
Landesgalerie Linz, 2009.

Sabine Bitter und Helmut Weber haben für die Ausstellung den Berliner Kritiker und Kurator Jochen Becker zu einem eigenen Beitrag eingeladen. Dieser wurde als räumlicher Gastkommentar zu „Versorger Moderne: Rotes Wien, Neues Frankfurt, Hitlerbauten Linz“ im fünften Saal der Landesgalerie mit Beiträgen von Ella Bergmann-Michel, Heidi Schatzl und Michael Zinganel gezeigt.

Heidi Schatzl, Haus 44, Ausstellungsansicht, Landesgalerie Linz, 2009

Heidi Schatzl, Haus 44, Ausstellungsansicht, Landesgalerie Linz, 2009

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Kiesentnahme über der Traun

Installation zur Baugeschichte 1938 bis 1945,
Festival der Regionen, Linz 2009
Kurator: Martin Fritz

Im Stil einer Wandzeitung nutzte die Installation einen markanten Punkt im Außenraum der solarCity für einen Blick zurück in die Geschichte des Linzer Südens. Am Rande der Weikerlseen, die ursprünglich im Zuge der Kiesentnahme für den Bau der „Hermann-Göring-Werke“ entstanden sind, und mit freiem Blick auf das heutige Werksgelände der voestalpine an der Lunzerstraße konzentrierte sich Heidi Schatzl auf zwei Fundstücke aus ihrer andauernden Recherche: Zwei Originaldokumente aus den 1940er Jahren, das Bautagebuch der „Eisenwerke Oberdonau“ und ein 1945 von der Britischen Armee verfasster Stadtplan von Linz, gaben auf eindringliche Weise Einblick in das Nebeneinander von Industrieentwicklung, Kriegswirtschaft, Lagerwesen und lokaler Baugeschichte.

Heidi Schatzl, Kiesentnahme über der Traun, Ausstellungsansicht FDR Linz, 2009.

Heidi Schatzl, Kiesentnahme über der Traun, Ausstellungsansicht FDR Linz, 2009.

Heidi Schatzl, Kiesentnahme über der Traun, Ausstellungsansicht FDR Linz, 2009.

Heidi Schatzl, Kiesentnahme über der Traun, Ausstellungsansicht FDR Linz, 2009.

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