Bauten

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Fassadengestaltung an der Murtalbahn
Regionale12, 2012

Die Fassadengestaltung der Murtalbahn nimmt Bezug auf die Koordinaten hier und dort. 22 SchülerInnen im vorletzten Schuljahr, die täglich mit dem Zug fahren, machten Fotos, was ihnen hier gefällt und was sie sich von einem imaginären dort wünschen.
Während Bilder aller SchülerInnen am Zug sein sollten, „punktete“ Nikolas Gsodam beim Layout. Die mit Spiegelfolie beklebte Seite soll „unser Zuhause und das Leben in unserer Region reflektieren“, die andere Seite zeigt „unsere Erwartungen und Wünsche“. Auf „die Spiegelfolie wurde jedoch nicht vollkommen verzichtet, da jeder, egal wohin ihn seine Träume führen, ein kleines Stückchen Heimat mitnimmt“ (aus dem Text der 7C Borg Murau).

Heidi Schatzl, HIER | DORT,  Fassadengestaltung an der Murtalbahn, 2012

Heidi Schatzl, HIER | DORT, Fassadengestaltung an der Murtalbahn, 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pavillon of Fear
Break the Flames,
Regionale12, Murau 2012

Zu Break the Flames, dem Feuerspektakel der Regionale12 waren Jugendliche eingeladen, abfackelbare Kulissen zu bauen. Die 5A des Borg Murau gestaltete mit Heidi Schatzl tragbare Masken, die Einblick in den Alltag Jugendlicher geben sollten. Dabei einigte die Klasse sich darauf, ihre größte Angst darzustellen. Das Herantasten an die eigenen Abgründe bildete das Fundament für den Pavillon of Fear, der bei Break the Flames aufloderte. Jugend am Werk band den leicht Feuer fangenden Pavillon aus einzelnen Kisten zusammen.

Heidi Schatzl, Pavillon of Fear, 2012

Heidi Schatzl, Pavillon of Fear, 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dachgarten #1
Wien 1200

Dachgarten #1 gewährt einem einen Ausblick über ganz Wien; vom Leopoldsberg zu den Gasometer-Türmen fängt er Ansichten der Stadt ein und nutzt diese Farben und Formen des unmittelbar Realen als Filter. Die nächste Nachbarschaft Gebäude, Fenster, Dächer, Markisen, Wäscheständer, ihre Farben und Dimensionen sind in die Sichtblende des Dachgartens eingearbeitet und mit dem Himmel verflochten.

Heidi Schatzl, Dachgarten #1, Wien 20, 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baumhaus #3
zoom Kindermuseum, Wien

In der Ausstellung „Die großen Ferien“ im zoom Kindermuseum war das Baumhaus der unbehütete Rückzugsort. Hier konnten sich Kinder einen Überblick über ihre Umgebung verschaffen, sich hoch oben verstecken. Das Baumhaus, das ohne Baum auskommen musste, erinnert an das Nest einer Elster, die sich im Fenster des zoom eingenistet und allerlei Materialien zusammengetragen hat. Birkenäste und Knäueln von Birkenreisig wurden innen mit knalligen Stoffen und Platten verflochten. Somit ist das Baumhaus so subversiv, dass jedes Kind weiß, „das kann ich auch!“

Heidi Schatzl, Baumhaus #3, 2011

Heidi Schatzl, Baumhaus #3, 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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